Institut für
Bildgebende DIAGNOSTIK
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Mit zunehmendem Alter kommt es bei den meisten Männern zu einer Vergrößerung der Prostata: BPH = benigne (gutartige) Prostatahyperplasie. In Folge kann es zu Problemen bei Wasserlassen mit abgeschwächtem Harnstrahl, mehrfachem nächtlichen Wasserlassen und Harnverhalt kommen.
Verantwortlich ist eine Vermehrung des Prostatagewebes, das die Harnröhre umgibt. Unter Hormoneinwirkung vermehren sich die Zellen der sogenannten Transitionalzone der Prostata, komprimieren die Harnröhre und behindern somit den Harnabfluß.

Behandelt wird die BPH zunächst medikamentös, mit dem Ziel, die Transitionalzone zu verkleinern und den Harnfluß zu verbessern. Zeigt dies nicht die gewünschte Wirkung, kann die Transitionalzone chirurgisch verkleinert werden, meist durch Zugang über die Harnröhre.
Häufig wird mittels eines Lasers die Transitionalzone verbrannt, wobei jedoch auch die Harnröhre in der Prostata zerstört wird.
Prostataverkleinerung ohne Beschädigung der Harnröhre
Eine Alternative könnte jetzt die Behandlung der Prostata mit dem NanoKnife darstellen. Dabei werden Zellen in der Transitionalzone mittels starker elektrischer Felder selektiv zerstört. Die restlichen Gewebebestandteile, so auch die Harnröhre, bleiben erhalten. Da im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Verfahren keine Gewebenekrose entsteht, entsteht bei der Behandlung keine Entzündung, so daß nach der Behandlung keine wesentlichen Schwellung und/oder Schmerzen auftreten.
Die Behandlung ist bisher noch als experimentell einzustufen. Sie wird unter Vollnarkose durchgeführt und nimmt ca. 2 Stunden in Anspruch.
Hartmut K. Deutschland
Benigne Prostatahyperplasie, Behandlung mittels IRE Krankheitsverlauf BPH wurde bei mir schon vor ca. 15 Jahren festgestellt, eine OP lehnte ich damals aber ab. Im Laufe der Jahre verschlechterte sich mein Zustand.
Im August 2011 kam ich eine Prostatitis hinzu, die ab 05.09. bis 25.09. mit Ciprofloxacin (500 mg) von Ratiopharm behandelt wurde. Bis zur OP trat keine signifikante Besserung ein. Das Urinieren war nur noch mit gleichzeitigem Druck auf die Bauchdecke möglich.
Am 01.09. wurde im Institut für Bildgebende Diagnostik in Frankfurt/Offenbach eine MRT-Untersuchung durchgeführt. Am 16.09. erfolgte eine OP mit dem Nano-Knife durch Herrn Prof. Dr. Stehling sowie die anschließende Einbringung eines Katheters.
Nach der OP schloss sich eine Verlegung ins Krankenhaus an, hier wurde u.a. die Blase gespült - Urin blutig. Zusätzlich wurde Voltaren verordnet, das bis 13.10. eingenommen wurde.
Am 17.9. ergab die Nachuntersuchung mittels MRT ein Erfolg versprechendes Ergebnis. Außerdem war der Urin sichtbar fast klar. Gegen den Rat der Ärzte erfolgte Heimreise.
Nach der OP und in den nächsten Tagen waren kaum Schmerzen zu spüren.
Ab 20.09. störte der Katheder (leichtes Brennen), er wurde am 21.09. entfernt. In der Folge war ein Urinieren kaum noch möglich, weil wahrscheinlich noch eine zu starke Schwellung im Bereich Blasenausgang vorhanden war. Halbstündlich konnte nur jeweils eine geringe Menge Urin (ca. 2 bis 4 cl) nach intensivem Druck auf die Bauchdecke abgegeben werden.
Die Situation zog sich bis zum 26.09. hin und besserte sich erst danach täglich. Allerdings meldeten sich anschließend die Nieren. Auf Anraten von Dr. Zapf wurde darauf hin ab 28.09. mit der Einnahme von täglich 2-mal Cotrim Forte von
Ratiopharm begonnen - mit gutem Erfolg.
Ab 30.09. brauchte es keinen Druck auf die Bauchdecke mehr, um Wasser zu lassen und der ganz minimale Blutaustritt zwischen den Miktionen verschwand.
Am 03.10. testete ich erstmals mit Erfolg wieder meine Potenz, was allerdings einige Tage lang wieder zu einem ganz geringen Blutaustritt führte.
Die Menge des abgegeben Wassers hatte sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls wieder normalisiert.
Ab 13.10. waren Blutverlust und Nierenprobleme endgültig verschwunden. Deshalb wurde die Einnahme von Cotrim auf 1x täglich reduziert und am 20.10. beendet.
Seit 05.11. spüre ich nicht mehr, dass ich eine Prostata besitze und mein Urinstrahl ist wieder so, wie vor 30 Jahren.
Abschließend kann ich mich bei Prof.Dr.Stehling nur herzlich bedanken und wünschen, dass seine bei mir angewandte Methode zur Heilung der BPH bald mehr Männern zugute kommt.
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